Helmbundschule Neuenstadt

Jubiläumsfeier – 50 Jahre Helmbundschule

Die Helmbundschule hatte am 28.03. einen guten Grund zu feiern – ihren 50. Geburtstag!

Doch was genau ist denn jetzt 50 Jahre alt geworden? Die Idee zur Gründung einer Verbundschule, das Gebäude, der Name oder die Lehrer und Schüler?

Nach umfangreicher Recherche kann man sagen, dass letzten Endes der Beschluss zur Gründung einer Verbundschule aus Werkreal- und Realschule dieses Jahr seinen runden Geburtstag feiert.
Das Hauptgebäude für dieses Vorhaben stand erst 6 Jahre nach dem Beschluss „von oben“ zur Verfügung. In den darauf folgenden Jahren wurde immer weiter angebaut, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Selbst den Namen „Helmbundschule“ erhielt die Schule erst knapp 30 Jahre nach der Gründung. Es kommt, wie man sieht, jedoch weder auf das Gebäude, noch auf den Namen der Schule an, sondern auf das Innenleben einer Schule, welches von Lehrern und Schülern gestaltet wird und einem ständigen Wandel unterworfen ist.
Könnten die Wände der Schule sprechen, so hätten sie zu diesem besonderen Anlass selbst viele Geschichten zu erzählen gehabt.

Da jedoch bedauerlicherweise das Schulgebäude nicht selbst sprechen kann, übernahm diese Aufgabe an diesem Abend hauptsächlich derjenige, der heute für das besagte „Innenleben“ letzten Endes verantwortlich ist – Rektor Erik Rau. Co-Moderatorin des Abends war die charmante Schülersprecherin Jana Gleich, die auch hier vollen Einsatz, Professionalität und Engagement bewies.

Die Technik-AG (Alexander Rank, Fabian Mayer und der ehemalige Helmbundschüler Enrico Lebküchner) und die Band-AG (Simon Ziern, Thalia Fischer, Annika Menzel, Nico Reichert, Maike Harre, Elias Schirmer und die Lehrer Herr Müller, Herr Mayer, Herr Calmbach und Herr Weinberger), beide unter der Leitung von Herrn Wanek, unterstützten ein perfektes Bühnenprogramm:

Nach der Begrüßung und einer wissenschaftlichen Begründung für das Feiern des 50-jährigen Jubiläums durch Herrn Rau gaben die Schülerinnen und Schüler Annabell Damer, Daria Dworaczek und Max Enderer in einem Sketch eine ironische Antwort auf diese Frage.

Auf die Präsentation des Gründungsschreibens zur Einrichtung des Realschulzugs im Jahre 1969 folgte der erste von fünf Rückblicken in die Jugendsprache der letzten Jahrzehnte, vorgetragen in jeweils passender Kleidung von Thalia Fischer, Melissa Huber, Saona Kandenwein, Nick Bezold und Mehmet Mehmeti.

Um noch mehr Ehemaligen und Freunden der Helmbundschule die Möglichkeit zum Geburtstagsgruß zu geben, wurden Ausschnitte aus Interviews gezeigt, die der Schulsozialarbeiter Herr Möhler im Vorfeld geführt hatte.

Dass jeder seinen Platz an der Helmbundschule hat, zeigte der sehr emotionale Beitrag von Schülerinnen und Schülern der Vorbereitungsklasse (Lejla Selimovic, Medina Sulejmanovic, Mohamad Halak, Youssef Odai, Aya Alzrahawi, Khadija Alzrahawi, Nicoleta Bivol, Erza Haziraj) und der Klassen W7a und b (Nadine Bretzel, Anna Manig, Sidney Reber, Laura Hagner) unter der Leitung von Frau Schall und der ehrenamtlichen Unterstützerin Frau Nüsch.

Milena Skowron sang in einem Solo „All I want“, bevor Herr Rau in einem Redebeitrag zur Historie der Gebäude die Helmbundschule an der Präsentationsleinwand nach und nach entstehen ließ.

Nach seinem Dank an den Schulträger, die Bürgermeister des Schulverbands, Herrn Heuser, Herrn Natter und Herrn Einfalt, vertreten durch Frau Gebert, sprach Bürgermeister Heuser sein Grußwort.

Die Streetdancegruppe, unter Leitung des ehemaligen Schülers Kajan Kumarathas (Milena Schönert, Johanna Hüsemann, Valeria Peters, Milena Skowron, Annalena Leuser, Marie-Sophie Pehar, Isabel Hildebrandt, Samira Besli, Hailie Gebhardt, Emma Zenth, Anna Flaum, Nina Knochenhauer) führte einen anspruchsvollen, modernen Tanz auf.

Anschließend wurden verschiedene Personen der Helmbundschule geehrt, darunter auch die Jahrzehnte amtierende ehemalige Schulleitung, bestehend aus Herrn Strohhäcker, Herrn Kreß und Herrn Bertsch. Durch einen Amtsblatt-Aufruf war es gelungen, einige ehemalige Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1969 auf die Bühne zu bringen: Frau A. Lang, Frau G. Lang, Frau Volkmann, Herr Diether und Herr Bischoff.

Valeria Peters erfreute das Publikum mit einem musikalischen Beitrag am Flügel.

In einem Vergleich des Bildungsplans von vor 50 Jahren mit dem heutigen nahm Herr Rau das Publikum mit auf eine Zeitreise in die Pädagogik. Die ironischen Schlussbemerkungen leiteten passend zum Fasching auf den Beitrag des Tanzmariechens Selina Gspangl über.

Zu jeder Geburtstagsfeier gehören gute Wünsche an das Geburtstagskind, welche an diesem Abend durch die „Glücks-Kinder“ (Schüler des Unterrichtsfaches Glück: Mert Telli, Sarah Thomas, Livia Janischewski, Karina Walter, Alexandra Herrmann, Ida Vogt, Leonie Lukaßen, Lina Schuster, Greta Remmlinger, Anna Ritter, Annabell Jahn, Jenny Altrieth, Lindsay Miller, Noah Koch, Adrian Fiebig, Malena Lamminger, Jamie Denis, Alina Walter, Kim Wirth, Greta Jochum) unter der Leitung von Frau Lüftner vorgetragen wurden.

Die dynamische Rollschuh-Vorführung von Colleen Fox und Emina Dzidic läutete den Erinnerungspunkt „Schule als Ort der Kultur“ ein. Unter anderem wurde hier Monika Maßholder, eine Teilnehmerin des Bundesfinales Jugend trainiert für Olympia (Handball) des Jahres 1988, auf die Bühne gebeten.

In der Pause wurden alle Gäste und Darbietenden durch ein reichhaltiges Buffet, das Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Klar selbst aufwändig vorbereitet hatten, bewirtet. Für die Getränke sorgte ein Schülerteam unter der Leitung von Frau Radojcic und Frau Müller.

Der zweite Teil des Programms startete mit einem Schattenspiel der Klasse R6c (Luis Arnold, Nico Bastek, Lukas Beier, Lucas Binick, Rene Ganzenmüller, Arne Gebert, Justin-Ryan Küpper, Filip Kadoic, Sidney Kappus, Dominik Katschus, Linus Krebs, Oscar Laskowski, Silas Munz, Adam Nagy, Mika Poch, Magnus Rupp, Marvin Schoubye, Samuel Seiler, Mika Studt, Michael Vollmer, Daria Dworaczek, Iris Götzinger, Josefine Götzinger, Lilly Mühlbach, Eriona Mehmeti, Nazanin Qudousi, Celine Walter, Lea Walter, Annika Zenth) unter der Leitung von Herrn Wanek.

Ein weiteres musikalisches Highlight stellte die Boomwhackers-Gruppe unter der Leitung von Frau Vogt dar, in der die Lehrkräfte Frau Kobilke, Frau Heck, Frau Eiden, Frau Wagner, Herr Wanek, Herr Calmbach, Herr Weinberger, Herr Mayer, Herr Starke und der Schulsozialarbeiter Herr Möhler mitwirkten.

Die Tanzgruppe mit Schülerinnen der Klassen W8a und b (Aaliah Ostfeld, Alicia Röhrig, Justine Röhrig, Lena Weber, Lea Welther, Natalia Luka, Jule Rauh), unter der Leitung von Frau Ritzmann, lieferte eine temporeiche Show.

In einem weiteren Redebeitrag betonte Herr Rau die enge Verbindung und gute Zusammenarbeit der Helmbundschule mit dem Eduard-Mörike-Gymnasium. Nach einem Rückblick auf historische und aktuelle Kooperationen bat Herr Rau seinen Schulleiterkollegen Oberstudiendirektor Roland Götzinger zu dessen Grußworten auf die Bühne.

Den Abschluss des Programms bildete der Auftritt des Elternbeirates und des Fördervereins. Die Elternbeiratsvorsitzende Frau Stahl präsentierte eine großzügige Spende an die Organisation „Große Hilfe für kleine Helden“. Jana Gleich zog die drei glücklichen Gewinner der Tombola, bei der vom Förderverein großzügige Sachpreise ausgeschrieben waren. Die Fördervereinsvorsitzende Frau Matzke überreichte die Gewinne.

Das große Finale der Veranstaltung bildete der Song „Summer of ’69“ der Helmbundband.

Ein großer Dank geht auch an all diejenigen, die im Vorfeld, während und nach der Veranstaltung zum Gelingen der Feier beigetragen haben. Die Schulleitung wurde in der Vorbereitung dieses Abends tatkräftig durch das Orga-Team (Frau Leuser, Frau Rieger, Frau Hofmann) und die Recherchearbeit von Frau Khan unterstützt.

Spätestens an diesem Abend wurde jedem der Anwesenden bewusst, zu was die Helmbundschule in den letzten 50 Jahren geworden war. Um es kurz zu fassen: Sie ist zu einer Schule geworden, welche Lehrern und Schülern einen Ort zum Lehren und Lernen bereitstellt und wo auf Teamarbeit, Vielfalt, Engagement und Zuverlässigkeit Wert gelegt wird.

Wenn sich nach der Helmbund-Show der ein oder andere gefragt haben soll, wie man so etwas Tolles auf die Beine stellen kann, ohne zusätzliche Stunden einzuplanen, dann hat man nun die Antwort darauf gerade erhalten.
Wir sind stolz auf unsere Schule und auf das, was sie im Wesentlichen ausmacht, nämlich uns alle!

Auf die nächsten 50 Jahre ! ! !

(Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit)

Ausflug der R9c ins “Cube Escape” Heilbronn

Am 03.04.2019 fuhren wir ins Cube Escape nach Heilbronn. Wir mussten dort verschiedene Arten von Rätsel lösen. Dabei wurden wir vorher in Gruppen eingeteilt und begaben uns in einen Themenraum unserer Wahl. Als Themenauswahl gab es „Reaktorunfall“, „Mörder“ und „Weltreise“. Während man die Rätsel löste, startete ein Countdown, welcher eine Stunde lief. In der Zeit musste man alle Rätsel lösen, um aus dem Zimmer zu entkommen. Falls man nicht weiter wusste, konnte man in die im Raum angebrachten Kameras winken und nach Hilfe fragen. Hierbei gab es eine Einschränkung und zwar, dass man maximal drei Fragen stellen durfte. Bei einer Aufgabe musste man zum Beispiel Hieroglyphen entziffern und die Zahlencodes ins passende Schließfach eingeben. Um die Hieroglyphen zu finden, mussten wir uns eine Taschenlampe freischalten, da man sie nur in der Dunkelheit lesen konnte. Wir brauchten ungefähr 56:00 Minuten, um alle Rätsel zu lösen.
Alle Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache. Anschließend ließen wir den Tag in Heilbronn ausklingen.
(Bericht von Sipan Yilmaz)

“Denkmalschutz und Schule – Schüler erleben Denkmale”

Schüler der Klasse H7a gehen mit einem Experten auf Entdeckungsreise durch Neuenstadt

Im Rahmen des 50-jährigen Schuljubiläums wurde der Name Helmbund genauer beleuchtet. Als letzter Rest der alten Siedlung Helmbund ist noch das Helmbundkirchle in unmittelbarer Nähe zum Schulgelände erhalten. Die mittelalterliche Stadt ist Thema in Klasse 7 und bot sich in diesem Zusammenhang als vertiefendes Projekt an. Gemeinsam mit Herrn Dr. Jürgen Gysin, Vorstandsmitglied des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Neuenstadt e.V., begab sich die Klasse H7a zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Schall und dem Geschichtslehrer Herrn Gerwert auf Entdeckungsreise in die Geschichte der Stadt Neuenstadt.

Im Klassenzimmer

Der Projekttag startete zur 1. Stunde im Klassenzimmer. Hier unterhielt sich die Klasse mit Herrn Gerwert über das Helmbundkirchle. Die Schülerinnen und Schüler notierten auf farbigen Karten ihre Vermutungen zur Frage:
Was ist ein Denkmal?
Danach wurden einige Schülerfragen zum Thema „Helmbundkirchle“ auf das Flipchart notiert. Dieser Aufschrieb begleitete die Klasse den ganzen Tag über.

Am Helmbundkirchle

Zu Beginn stellte sich die Klasse Herrn Gysin vor. Dann arbeiteten sie in Gruppen Aufgaben ab. Zu diesen zählten:

• die Maße des Denkmals in Meter bestimmen
• die Umgebung beschreiben
• das Kirchle aus verschiedenen Perspektiven fotografieren
• Besonderheiten entdecken
• auftretende Fragen notieren

Als die Erkundung beendet war, beantwortete Herr Gysin die vorbereiteten und ergänzten Fragen.

Vom Helmbundkirchle bis zur Kirche

Die Klasse lief anschließend vom Helmbundkirchle los. Der Historiker führte sie zu einer alten Handelsbrücke und zum Bärenbrunnen. Er erklärte, warum auf dem Brunnen kein Bär, sondern ein Löwe steht. Vor dem Rathaus fotografierten die Schülerinnen und Schüler das Stadtwappen, welches sie später noch zeichnen mussten. Danach ging es weiter zur Zehntscheuer und der Stadtmauer, welche sie noch genauer erkundeten. Dort wurden auch die Merkmale einer mittelalterlichen Stadt wiederholt. Im Anschluss lief die Klasse noch zur Kirche, um die Gruft zu erkunden.

In der Gruft

In der Kirche versammelte sich die Klasse hinter dem Altar. Herr Gysin klärte über die Besonderheiten der Kirche auf. Danach ging es hinab in die Gruft. Unten sahen die Schülerinnen und Schüler viele kleine Särge mit Schildern. Der Experte erzählte, dass viele Kinder schon während des ersten Lebensjahres starben. Die Klasse erfuhr außerdem, um welche Adelige dabei es sich handelt. Im Anschluss ging es weiter auf den Glockenturm.

Auf dem Glockenturm

Von der Gruft ging die Klasse direkt zum Glockenturm rüber. Dann wurden unzählige Treppenstufen hoch gestiegen, bis man an einem kleinen Gefängnis von damals ankam. Die Hafträume waren winzig und lediglich mit einem harten Bett ausgestattet. Auf dem Weg weiter nach oben sahen die Schülerinnen und Schüler alte Gemäuer und erreichten schließlich ein kleines Museum. Nach weiteren zwei Etagen traten sie ins Freie. In 36 Meter Höhe schauten sie über Neuenstadt, wobei besonders der historische Stadtkern gut zu erkennen war.

Nach der Mittagspause

Zuerst wurde an den Stadtplänen weitergearbeitet. Die historischen Gebäude und die „Neue Stadt Helmbund“ wurden eingezeichnet. Auch der morgens gelaufene Weg von „Helmanabiunde“ in die „neue Stadt“ wurde eingetragen. Danach ergänzte die Klasse das Wappen mithilfe des am Rathaus gemachten Fotos. Anschließend wurden die gesammelten Fragen schriftlich beantwortet. Abschließend wurde das Helmbundkirchle aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet. Zum Schluss kam die Klasse auf die Anfangsfrage zurück, was denn ein Denkmal sei. Sie einigte sich darauf, dass Denkmale „Sachquellen sind, die man für die Zukunft erhalten muss.“ Damit endete eine spannende Reise in die Vergangenheit der Stadt Neuenstadt. Begleitet wurden wir morgens von Herrn Weber, einem ehemaligen Kollegen der Helmbundschule, der Artikel für die Heilbronner Stimme schreibt. Er fotografierte und befragte die Schülerinnen und Schüler bei dieser Entdeckungsreise. Sein Artikel erschien kurz darauf in der Zeitung.

“fridays for nature” in Heilbronn

Wie fuhren am Freitag, den 22. Februar mit der ganzen Klasse und unserem Konrektor Herr Gerwert zu der Demo für Klimaschutz nach Heilbronn. Greta Thunberg ist der Grund für diese Aktion. Sie demonstriert jeden Freitag für Klimaschutz vor dem Reichstag in Stockholm und schwänzt dafür die Schule.
Um 11:30 Uhr fing die Demo an und uns wurde erklärt, dass wir freiwillig da sind und in der Schule unentschuldigt fehlen. Nachdem wir aufgeklärt wurden, liefen wir über die ganze Allee und hielten Plakate hoch und riefen Sprüche, die für den Klimaschutz werben. Auf einem Schild stand zum Beispiel: „Eisbären brauchen ihre Heimat“ oder „Rettet Olaf den Schneemann“. Nachdem wir fertig mit der Strecke waren, hörten wir uns noch Reden von den Veranstalterinnen an. Um 13 Uhr war es dann zu Ende.
Mein Fazit zur Demo ist, dass es sehr interessant war und man durch diese Demo auch viel lernen konnte und jetzt selbst mehr auf die Umwelt achtet. Wenn mehrere Menschen solche Aktionen machen würden, würden auch mehr Menschen die Augen geöffnet. (Bericht von Vanessa Rotteker, H10a)

Tag der offenen Tür an der Helmbundschule

„Ich fand die Werkstücke in Technik am besten. Ich baue zu Hause auch oft etwas mit meinem Vater oder alleine, aber hier gibt es noch viel mehr Werkzeug!“

„Mir haben die Räume, in denen man experimentieren und verschiedene Versuche machen kann, am besten gefallen. Am coolsten fand ich den Trick, bei dem uns gezeigt wurde, wie man alte Münzen reinigen kann. Das Skelett war auch toll!“

Das sind nur ein paar der Eindrücke, mit denen die künftigen Helmbundschüler und ihre Eltern am Samstag, den 16.02.19 das Schulgebäude verließen. Und dies nicht ohne Grund, denn die interessierten Besucher lernten neben dem Schulgebäude Unterrichtsfächer, Fächerverbünde und die dazugehörigen sehr gut ausgestatteten Fachräume kennen.
Bereits nach einer kurzen Begrüßung und dem Vorstellen des Ablaufs durch Herrn Rektor Rau in der Aula, führten Herr Rau, Herr Gerwert, erster Konrektor und Herr Müller, zweiter Konrektor die Gruppen, jeweils um 8 und 10 Uhr, durch das Schulgebäude. Während der Rundgänge standen diese jederzeit für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Die aufwendige Planung und Vorbereitung für das jährliche Highlight, bei welchem sich die ausgewählten Fächer präsentieren können, hatte sich auch dieses Jahr wieder für alle Beteiligten gelohnt.

Auch für den Fächerverbund BNT (Biologie, Naturphänomene und Technik) in Klasse 5 und 6 und das Wahlpflichtfach Technik (ab Klasse 7) stehen mehrere optimal ausgestattete Fachräume zur Verfügung.
In den naturwissenschaftlichen Fachräumen stellten Frau Neuner und Frau Hofmann den Eltern den Fächerverbund BNT vor. Die potenziellen Schüler hatten auch hier wieder die Möglichkeit, sich von erfahrenen Schülern der Klassen R6c und W7a an fünf Stationen spannende Versuche zeigen zu lassen, die jeweils unter einer naturwissenschaftlichen Fragestellung (z.B. Wie heiß ist eine Kerzenflamme?) standen. Fasziniert führten sie diese anschließend unter Aufsicht selbst durch. Große Augen und fragende Gesichter bei den Viertklässlern waren deutliche Anzeichen dafür, dass man hier alles richtig gemacht hatte.

„Mir haben die Räume, in denen man experimentieren und verschiedene Versuche machen kann, am besten gefallen. Am coolsten fand ich den Trick, bei dem uns gezeigt wurde, wie man alte Münzen reinigen kann. Das Skelett war auch toll!“

Die beiden Technikräume wurden von den Lehrern Herrn Lohmüller und Herrn Bertsch betreut. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung erläuterte Herr Lohmüller den Eltern an vier Stationen, die nach Werkstoffen und Klassenstufen differenziert waren, die fachspezifischen Arbeitsweisen. Anhand von beispielhaften Werkstücken bekamen die Eltern somit einen anschaulichen Querschnitt durch die Schuljahre präsentiert. Währenddessen wurde den Schülern nebenan das Gleiche, nur eben schülergerecht, von Herrn Bertsch erklärt. Dass sie im Technikunterricht einen Bohrerführerschein machen werden, beeindruckte die zukünftigen Fünftklässler schwer. Überrascht waren sie darüber, dass vor dem Bau eines jeden Werkstückes ein Bauplan angefertigt werden muss. „Auch das Planen gehört dazu. Auf gut Glück etwas bauen, geht in der Regel schief“, erklärte Herr Bertsch den aufmerksam zuhörenden Schülern.

Das Wahlpflichtfach AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales; ab Klasse 7) wurde von Frau Rudolf, Frau Klar und den Schülerinnen der Klassen R8, R9 und R10 in einem der drei Fachräume vorgestellt. Erst vorletztes Jahr kam ein neuer Fachraum hinzu. Während sich die Viertklässler die selbst gemachten „Helmbundcracker“ schmecken ließen, mit denen sie von ihren künftigen Mitschülerinnen zuvor herzlich begrüßt worden waren, wurden ihnen allgemeine Informationen zum Fachraum gegeben und fachtypische Arbeitsweisen erklärt. Zudem durften sie den älteren Schülerinnen beim Backen von Flachswickeln über die Schulter schauen.

Die vierte Station des Schulhausrundganges befand sich in den beiden hervorragend eingerichteten EDV-Fachräumen. In einem dieser Räume stellte Frau Köberle den Eltern das Fach Basiskurs Medienbildung (Klasse 5) vor. Im benachbarten Raum gaben die Schüler Evelyn Buchgamer, Maximilian Decker und Lana Wagner aus der R7d den Viertklässlern in Kürze einen Einblick darüber, wie man programmiert und wie man mit dem Schreibtrainer lernt. Der Medienbildung wird eine immer größere Bedeutung zugeschrieben und der fächerübergreifende Nutzen des Faches wird immer deutlicher. Im Bildungsplan ist sie als eine von sechs Leitperspektiven verankert. Die Medienbildung wird in höheren Klassenstufen an der Helmbundschule nicht nur fächerintegrativ, sondern auch weiterhin als eigenständiges Fach unterrichtet. Die Voraussetzung hierfür ist durch die erstklassige Ausstattung an der Schule gegeben. Der Bereich Digitalisierung wird an der Helmbundschule immer wieder aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

„Ich finde es gut, dass die Kinder in der Mittagspause die Möglichkeit haben, eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Da brauche ich mir dann keine Gedanken machen, was ich meiner Tochter mitgeben soll. Und der Preis passt auch, da kann man nichts sagen!“

Der Abschluss der Führungen fand in der Mensa statt. Nachdem Herr Rau letzte Informationen zu den Anmeldetagen gab und Eltern und Schüler anschließend verabschiedete, übernahm Frau Hock, Küchenleiterin, das Wort und informierte die Eltern über das Verfahren zur Mensa-Anmeldung. Unter der Leitung und Organisation von Frau Fendler bewirtete die Klasse R10a darauf folgend die Besucher.

Ein großer Dank geht an alle, die freiwillig an diesem sonnigen Vormittag mitgewirkt haben.
(Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit)

Toller Sport und viele Emotionen- das Klaus-Kremsler Fußballturnier 2019!

In der gut besuchten Helmbundhalle sahen wir 2 Tage wieder tolle Spiele, viel Spannung und natürlich jede Menge Spaß!
Donnerstags waren die Klassen 5 – 8 an der Reihe und machten in jeder Klassenstufe den Sieger untereinander aus. Die Fans der jeweiligen Klassen feuerten dazu ihre Teams gehörig an. Viele schöne Tore konnten die Zuschauer dabei bestaunen!

Freitags waren dann die „Großen“ an der Reihe: die 9er und 10er, sowie das Lehrerinnen – und Lehrer Dreamteam spielten um den heiß begehrten Pokal. Bei den Mädels gab es mit der Mannschaft „Last Chance“ (W10a) ein Team, dass mehr als verdient den Pokal gewonnen hat. Angeführt von Melissa zeigten sie über das ganze Turnier eine starke Leistung.

Bei den Jungs gab es viele enge und spannende Spiele. Das Lehrer -Dream Team musste sich im Halbfinale den „Gastarbeitern“ (W10a) geschlagen geben. Diese traten dann im Finale gegen die „X-Bots“ (R10a) an, die sich vorab in einem dramatischen Halbfinale inklusive 9m Schießen gegen die Jungs der R10d durchgesetzt hatten. In einem tollen Match konnte dann das „Überraschungsteam des Turniers“, die Jungs der R10a den Pokal in die Höhe stemmen. Das Team zeigte den ganzen Turnierverlauf über, was mit Einsatz, Wille und vor allem absoluten Teamgedanken alles möglich ist!

Klasse Mädchen Jungen
5 Cool und Clever (R5c) Brüder (R5c)
6 Team Bra (R6c) Wer Fendt fährt führt ( R6c)
7 No Names (R7b) Ost Boys (R7a)
8 Crazy Girls (R8d) Total Ausfall 1
9 /10 Last Chance (W10a) X-Bots (R10a)

„HOUR OF CODE “ an der Helmbundschule

Am 06.12.2018 bekamen die 7. Klassen der Helmbundschule Besuch von Informatikexperten der Firma thingsTHINKING, um mit diesen eine einstündige Einführung in die Informatik zu bekommen. Entwickelt wurde die „HOUR OF CODE“, um hinter das Geheimnis der Programmierung zu schauen und die Grundlagen kennen zu lernen.
Beim Programmieren eines Computerspiels mit Dr. Sven Körner und Alexander Walz mussten die Schülerinnen und Schüler ihr Logikverständnis, ihre Kreativität und ihre Problemlösekompetenz unter Beweis stellen. Dass es dabei auch um Mathematik handelt, überraschte einige dann doch positiv.
In der Vorwoche hatten sich beide den Klassen in einer kurzen Videosequenz vorgestellt. Dabei wiesen sie schon darauf hin, dass „Zocken“ nicht mit Informatik gleichzusetzen ist und dass auch Mädchen erfolgreiche Informatikerinnen werden können. „Die Digitalisierung des Alltags und der Arbeitswelt schreitet voran und die jungen Menschen müssen darauf vorbereit sein!“ Dies sagt Dr. Sven Körner auf die Frage, warum er sich die Zeit nimmt und mit den Jugendlichen die „HOUR OF CODE“ durchführt. Dem schloss sich Alexander Walz an. Da er früher selbst Schüler der Helmbundschule war, nahm er die Aufgabe besonders gern wahr.
Im Anschluss standen beide noch für ein Interview mit Schülerinnen der Klasse W7a zur Verfügung, welches in Kürze auf der Homepage der Helmbundschule veröffentlicht wird. (Bericht von Herr Gerwert)

Vorlesewettbewerb 2018

Jedes Jahr beteiligt sich die Helmbundsschule am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben, an dem sich jedes Jahr rund 600.000 Schüler beteiligen.

In einem spannenden Vorentscheid an der Schule wurden zunächst die Klassensieger bestimmt. Am 14. Dezember folgte der Schulentscheid, indem die Klassensieger nun gegeneinander antraten und hierfür sehr unterschiedliche Bücher ausgesucht hatten.

Alle vier Kandidaten überzeugten als gute Leser. Die Auswahl der Jury für einen Sieger war deshalb nicht einfach.

Luis aus der R6a überzeugte die Jury als Schulsieger der Helmbundschule. Für die nächste Entscheidung auf Kreisebene (im Januar / Februar nächsten Jahres) drücken wir Luis die Daumen.

Exkursion nach Dachau

Vom 19. bis 21. November 2018 verbrachten die 10. Klassen der Realschule jeweils zwei Tage auf einer Studienfahrt in Dachau. Dort erfuhren sie an der KZ-Gedenkstätte vieler über die Gefangenschaft der Häftlinge des KZs. Wo könnte man dies besser, als am Ort des Geschehens?

Während die R10a und R10d schon am Montag früh ihre Reise begannen, fuhren die Klassen R10b und R10c erst einen Tag später. Nach einer dreistündigen Fahrt kamen die Schüler und Lehrer am Max Mannheimer Jugendhaus an, wo sie zunächst ihr Gepäck verstauten und anschließend herzlich von den Mitarbeitern begrüßt wurden. Beide Klassen wurden gemischt in drei Gruppen auf drei Guides aufgeteilt. Nach einer kurzen Einführung in das Thema, erwartete die Schüler eine lange Pause, in der sie unter anderem im Speiseraum zu Mittag aßen. Dann wurde es spannend: Der fast vierstündige Ausflug zur KZ-Gedenkstätte. Aufgeregt folgten die Schüler ihren Guides. Vor Ort teilten sich alle auf und schon ging es los.

Auf dem Appellplatz, auf dem man sich unmittelbar befindet, nachdem man durch das riesige Eingangstor tritt, streckte sich zu einer großen Fläche, der Boden nur mit Steinen übersäht. Zur Rechten das Verwaltungshaus, in dem heute teils noch die Verwaltung ist, doch größtenteils befindet sich ein Museum darin. Man lernt viel dazu in den einzelnen Räumen des Museums. Bei den Fakten, die der Guide preisgibt, läuft es einem eiskalt den Rücken hinunter. Hinter dem Museum befindet sich der Bunker. Man hat hier die Möglichkeit in jede Zelle einen Blick zu werfen. Diese Zellen waren dafür gedacht, die Häftlinge zu isolieren. Manchen raubte man gar den Schlaf, indem man sie tagelang „einmauerte“. Es war kalt und dunkel und es lag eine bedrückende Stille in der Luft.

Ebenfalls besichtigt wurden die Baracken, die Schlafplätze der Häftlinge. So wie fast alles wurden diese nur nachgebaut. Nur die vordersten beiden wurden nachkonstruiert, die restlichen wurden zu einer Art Grabstätte. Die Ruinen wurden mit Nummern versehen, da heute noch Angehörige der Häftlinge herkommen um zu trauern. Folgt man der Allee, die wie eine Straße durch die Baracken führt, kommt man zu den religiösen Gedenkstätten. Weiter rechts befindet sich das Krematorium. Hier kann man einen Blick auf die Öfen werfen, in denen die Leichen verbrannt wurden. Ebenso wie die Desinfektionskammern, die ausschließlich für die Kleider der Toten gedacht war und die Gaskammer, durch die man sogar hindurchlaufen konnte. Die Decke war viel niedriger, was einem das Gefühl gibt erdrückt zu werden. Es scheint als würde einem die Luft zum Atmen fehlen, so erdrückt fühlt man sich in diesem Moment. Am späten Nachmittag traten die Schüler wieder den Heimweg an.

Nach einem zehnminütigen Fußmarsch zurück zum Jugendhaus durften die Schüler endlich ihre Zimmer beziehen. Als sie es sich dann bequem gemacht hatten, gab es ein herrliches Abendessen und man konnte den Abend nach seinen eigenen Vorlieben ausklingen lassen. Am nächsten Morgen mussten alle früh und pünktlich auf der Matte stehen. Die Betten mussten abgezogen werden, alles zusammengepackt und zurück in den Gepäckraum gebracht werden. Dann ging es in den Gruppen wieder los zur Gedenkstätte. Zunächst wurde den Schülern ein kurzer Film gezeigt, der nochmals verdeutlichte, wie grausam es einst auf diesem Gelände zuging. Der Film endete mit der Befreiung der Häftlinge durch die Amerikaner. Nach dem Film hatten einige die Zeit das Museum selbst noch einmal zu erkunden, während andere kleine Präsentationen in der Gruppe vorbereiteten oder sich mit Zeitzeugenberichten auseinandersetzten. Dann ging es wieder zurück zum Jugendhaus, wo sich jede Gruppe noch zu einem letzten Programmpunkt wie zum Beispiel einer Denkmal-AG oder den Kurzbiographien der Häftlinge beschäftigten. Mit einem kurzen Feedback endete die Studienfahrt und die Schüler traten wieder die Heimreise an. (Bericht von Annika und Lea, Klasse R10c)

11. Ausbildungsmesse – Berufe im Blickpunkt

Am Samstag, 20.10.2018 fand die jährliche Ausbildungsmesse statt. Die Helmbundschule und das Eduard-Mörike-Gymnasium luden gemeinsam zum elften Male ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben Werkrealschüler, Realschüler und Gymnasiasten jedes Jahr die Möglichkeit, sich bei Unternehmen und Organisationen aus der Region über Berufsbilder, Ausbildungs- und Studiengänge zu informieren, hilfreiche Denkanstöße für ihre berufliche Zukunft zu gewinnen und sogar erste Kontakte zu knüpfen.
Die jährlich steigende Zahl der Aussteller zeigt, dass auch die Unternehmen die Veranstaltung immer mehr als Chance nutzen, um den Jugendlichen ihren Betrieb zu präsentieren. Aufgrund der hohen Ausstellerzahl (mehr als 60 Unternehmen) wird die Ausbildungsmesse seit letztem Jahr auf beide Schulgebäude ausgeweitet.
Im Eingangsbereich empfing das Organisationsteam der Messe (Herr Müller, Herr Schill, Herr Kühner von der Helmbundschule und Herr Kranich, Herr Ströbele vom Eduard-Mörike-Gymnasium) die gut 1000 Besucher, darunter erwartungsvolle Schüler und gespannte Eltern. Zum ersten Mal nahmen dieses Jahr auch die siebten Klassen der Werkrealschule und die achten Klassen der Realschule an der Veranstaltung teil.

Eine Plattform zur Orientierung für Jugendliche
Wie jedes Jahr ließen sich die Unternehmen und Organisationen interessante Dinge einfallen, um auf ihren Informationsstand aufmerksam zu machen und in einer unförmlichen Atmosphäre mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Letzteres ist auch Herrn Ulrich Schrameyer von der MS Motorservice International besonders wichtig. Er möchte in den Gesprächen an den Interessen der Schüler anknüpfen und sieht es als Aufgabe, den Jugendlichen Berufsorientierung zu geben, indem man ihnen Möglichkeiten für die Zukunft aufzeigt. „Schließlich sollen sie einmal das ausleben, was sie in der Schule gern gemacht haben.“ Um diese tiefgründigen und qualitativ wertvollen Gespräche führen zu können, ging er aktiv auf die zum Teil noch zurückhaltenden Schüler zu. Dabei unterstützte ihn die Auszubildende Svea Knappenberger, eine ehemalige Helmbundschülerin, die über einen Vortrag der Ausbildungsbotschafter an der Helmbundschule auf den Beruf Kauffrau im Groß- und Außenhandel aufmerksam wurde. Andere motivierte und interessierte Schüler machten sich gezielt auf die Suche nach bestimmten Unternehmen. Sie ließen sich beraten, hörten sich Vorträge an, die in den Räumen der Aussteller stattfanden und schrieben Informationen auf. Das Interesse für eine Ausbildung bei der Polizei hatte sich beispielsweise für die Achtklässlerin Samira Besli verstärkt, nachdem sie sich den Vortrag des Polizeipräsidiums Heilbronn über Ausbildung und Studium bei der Landespolizei BW angehört hatte. Sie wisse nun ganz genau, auf welche Schulfächer es bei der späteren Bewerbung ankäme und das sei sehr motivierend für sie. Auch den Neuntklässler Elias Maier wollte man beim Abklappern der Unternehmen und Organisationen nur ungern stören. Er war offensichtlich vom breitgefächerten Angebot überwältigt. „Ich möchte mir so viel wie möglich ansehen“, äußerte er höflich und freundlich, aber sichtlich unter Zeitdruck. Die Bildungsmesse sei sehr informativ und er würde gerne die Chance nutzen, um auch nach einem geeigneten Praktikumsplatz zu suchen.

… und manchmal vielleicht auch mehr
Nicht selten trifft man auf der Messe ehemalige Helmbundschüler, die vor wenigen Jahren so begeistert durch die Schule marschiert waren wie etwa Elias Maier und nun auf der Ausstellerseite hinter dem Präsentationstisch stehen. Über die Bildungsmesse vor zwei Jahren ist auch beispielsweise Herr Heydari auf das Unternehmen Gottlieb Dietz GmbH, ein Maschinenbauunternehmen in Neuenstadt, aufmerksam geworden. Heute stellt er mit seinen Kollegen die Ausbildungsberufe Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik und den Beruf Maschinen- und Anlagenführer vor. Die Bildungsmesse ist zweifelsohne eine Chance für alle Beteiligten. Nicht nur die Aussteller geben jedes Jahr ihr Bestes, ihr Unternehmen und die Berufe zu präsentieren, sondern auch immer mehr Schüler, so scheint es, erkennen hier vor Ort Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft. Auch Frau Müller und Herr Stoiber von SLK-Kliniken Heilbronn, die beide in ihrer Arbeitskleidung (Schwerpunkt Pflege und Schwerpunkt Anästhesie) auftraten, teilten mit, dass sie ein großes Interesse seitens der Schüler kennengelernt haben. Das sei vor allem an den differenzierten Fragen zu erkennen gewesen.
Die Schulleitungen beider Schularten (Herr Rau, Schulleiter der Helmbundschule, und Herr Götzinger, Schulleiter des EMG) begrüßten auf einem Rundgang die Aussteller.
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. In der Aula konnten Besucher aus einem vielfältigen Angebot wählen, das dieses Jahr die Klasse R10c unter Leitung von Herrn Baumann organisierte. (Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit) Hier geht’s zur Bildergalerie der Ausbildungsmesse 2018…

Helmbundschüler besuchen Ausstellung in der Volksbank Möckmühl

Wenn der Lehrplan und ein außerschulischer Lernort zeitlich so gut zusammenpassen, dann muss man die Chance nutzen. So sah es Schulleiter Erik Rau und meldete alle Klassen der achten Jahrgangsstufe der Helmbundschule zum Besuch der „Erlebnisausstellung Finanzanlage“ in der Volksbank Möckmühl an. Herr Darilek von der Volksbank hatte dieses Angebot am Ende des letzten Schuljahres unterbreitet und an der Helmbundschule erkannte man die Passung zum neuen Unterrichtsfach „Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung“ (WBS).
Mit einem von der Volksbank organisierten Bustransfer durch die Firma Trabold besuchten immer zwei Klassen an einem Vormittag der letzten Septemberwoche die Ausstellung. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler in einem Vortrag das inzwischen von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnete genossenschaftliche Prinzip kennen, wie es Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch als geistige Väter entwickelt hatten. Beim anschließenden Besuch der Erlebnisausstellung wurden auf anschauliche Art und Weise die Prinzipien von Sparen und Rendite in verschiedenen Anlageformen präsentiert.

Schüler im Praktikum als Erntehelfer

In den letzten beiden Septemberwochen unterstützten einige Klassen der Stufen neun und zehn der Helmbundschule die Ernte von Minikiwis auf den Feldern des Obsthofs Ehrenfeld in Kochersteinsfeld.
Ein erster Kontakt war im Mai hergestellt worden, als Herr Ehrenfeld auf die Schulleitung zukam und anregte, Schüler an der Ernte der Minikiwis zu beteiligen. Daraufhin wurde von Schulleiter Erik Rau und dem Klassenlehrer der R10c, Herr Baumann, ein Projektplan erstellt.
Etwas früher als erwartet ging es nun zu Beginn des Schuljahres gleich los und innerhalb von zwei Wochen waren die Schülerinnen und Schüler –verteilt auf verschiedene Nachmittage- auf den Feldern unterwegs, wo sie bis zu 500 Kilogramm der kleinen Früchte ernteten. So erhielten sie Einblicke in einen Lebens- und Arbeitsbereich, der den meisten von ihnen nicht mehr vertraut ist. Der Anbau und die Ernte von Nahrung als Grundlage unseres Lebens ist eine zeit- und arbeitsintensive Tätigkeit, die einen großen Respekt verdient. Dies zu erfahren ist in der heutigen Zeit, in der die überwiegende Mehrheit der Verbraucher im Supermarkt einkauft, eine wichtige Erfahrung.
Schulleitung, Lehrkräfte und Herr Ehrenfeld waren sich einig, dass dieses Projekt wiederholt werden sollte. Der vor zwei Jahren eingeführte und inzwischen in Klassenstufe acht angekommene neue Bildungsplan sieht die verstärkte Einrichtung praktischer Phasen im Bereich der Berufsorientierung vor, sodass das Projekt auch in dieser Hinsicht eine gewinnbringende Ergänzung des ohnehin schon reichhaltigen Angebots an der Helmbundschule darstellt.

Einschulungsfeier der neuen Fünftklässler

Schülergottesdienst
Der traditionelle Begrüßungsgottesdienst in der Kirche zum Guten Hirten stand dieses Jahr unter dem Motto „Die Farben des Regenbogens“.
Mit dem Lied „Ich fang neu an jeden Tag“ wurde der diesjährige Gottesdienst für die neuen Fünftklässler und ihre Angehörigen eingestimmt. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Gemeindereferentin Frau Wahl folgte ein buntes Programm, das u.a. von Helmbundschülern und ihren Lehrern organisiert wurde.
Die Gedanken, Sorgen und vielleicht auch Ängste der Fünftklässler verstehen am besten diejenigen, die sich vor fast genau einem Jahr in der gleichen Situation befunden hatten. Die Schüler der sechsten Klassen hatten sich an ihre Einschulung zurückerinnert und ihre damaligen Gedanken ausformuliert. Werde ich neue Freunde finden? Sind die Lehrer nett? Werde ich mich in meiner neuen Klasse wohlfühlen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen würden sie gewiss im Laufe des ersten Schuljahres, das sehr vielfältig und bunt werden wird, erhalten. Zudem würden sie viel Neues erleben und kennenlernen. Das konnten sie ihren Nachfolgern versichern.
Getreu dem Motto des Regenbogens, der im Alten Testament das Zeichen des Bundes zwischen Gott und Noah ist, erklärte Frau Wahl in ihrer Predigt, dass Gott auch bei ihrem Neuanfang, wie er es nach der Sintflut für Noah gewesen ist, bei ihnen sein wird, mit ihnen auf den Weg in die weiterführende Schule gehen, ihnen Kraft und seinen Segen geben wird. Ein Regenbogen ist immer dann zu sehen, wenn dunkle Wolken, Regen und Sonne zusammenkommen.
In schwierigen Situationen solle man sich immer daran erinnern, dass Gott uns nie untergehen lassen wird. Nach jedem Regen kommt wieder Sonnenschein. Mit diesen Worten verabschiedete sich Frau Wahl und wünschte den neuen Fünftklässlern viel Sonne, blauen Himmel und eine gute Schulzeit.
Auch die guten Wünsche der Siebtklässler zum Neuanfang standen im Zeichen des Regenbogens. Für jede Regenbogenfarbe hatten sie sich etwas Kreatives einfallen lassen. Die Farbe Hellblau erinnerte sie beispielweise an den hellblauen Himmel und die Freiheit, weshalb ein Schüler mit einer hellblauen Wolke an den Fünfern vorbeilief. „Wir wünschen allen, dass neben der Schule und dem Lernen, die Freizeit nicht zu kurz kommt.“
Zum Abschluss knüpften Schüler ein buntes Regenbogenband mit Fürbitten. Sie baten u.a. darum, dass dieses bunte Band sie immer daran erinnern soll, dass man in einer guten Klassengemeinschaft viel erreichen kann.
Als kleine Erinnerung an diesen besonderen Tag erhielt jeder Schüler ein buntes Segensband am Ausgang.
Ein besonders großer Dank für den gelungenen Gottesdienst geht an die Gemeindereferentin Frau Wahl, den Mesner Herrn Plich, die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 6 und 7 und deren Lehrerinnen Frau Kollmar, Frau Lüftner, Frau Hofmann, außerdem an Frau Vogt (auch Gesang), Herrn Wanek (Gitarre).

Begrüßung der Fünftklässler in ihrer neuen Schule
In der Aula begrüßte Herr Rektor Rau die Schüler und hieß sie an ihrer neuen Schule willkommen. In seiner Begrüßungsrede ermutigte er die Neuankömmlinge dazu, keine Angst vor dem Neuen zu haben und interviewte die Fünftklässler zu diesem Thema. Allein aufgrund der Tatsache, dass sie sich nach vorne getraut haben, traue er ihnen auch zu, dass sie sich in ihrer neuen Schule zurechtfinden werden.
Es folgte der aufregendste Teil für die Schüler – Die Aufteilung auf die Klassen! Nach Aufrufen durch die Klassenlehrer war man sich nun endlich sicher, dass man mit seiner besten Freundin oder seinem besten Freund in einer Klasse war. Das verdeutlichte so mancher Freudenschrei, der aus der Menge zu vernehmen war. Während die neuen Fünftklässler ihre erste gemeinsame Zeit mit ihrem Klassenlehrer in ihren Klassenzimmern verbrachten, wurden den Eltern klassenweise anstehende Termine und allgemeine Informationen im Rahmen einer ersten „Klassenpflegschaftssitzung“ durch die Schulleitung mitgeteilt.
Nach dem offiziellen Teil lud Herr Rau die Eltern zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Der Elternbeirat sorgte unter Leitung von Frau Stahl (Elternbeiratsvorsitzende) für eine reichhaltige Bewirtung.

Klassenlehrer/-innen der fünften Klassen sind:
W5a: Frau Schwarz, W5b: Herr Jakob, R5a: Frau Hofmann, R5b: Herr Ringer, R5c: Frau Eiden, R5d: Frau Himmelsbach
(Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit)

Verwendung von Cookies | Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.