Helmbundschule Neuenstadt

12. Ausbildungsmesse – Berufe im Blickpunkt

Am Samstag, 19.10.19 fand im Schulzentrum Neuenstadt die jährliche Ausbildungsmesse statt. Die Helmbundschule und das Eduard-Mörike-Gymnasium luden gemeinsam nun schon zum zwölften Male Werkrealschüler, Realschüler und Gymnasiasten dazu ein, sich bei Unternehmen und Organisationen aus der Region über Berufsbilder, Ausbildungs- und Studiengänge zu informieren und dabei vielleicht hilfreiche Denkanstöße für ihre berufliche Zukunft zu gewinnen. Nicht selten werden im Rahmen dieser Veranstaltung auch erste Kontakte geknüpft. Aufgrund der gestiegenen Zahl der Aussteller in den vergangenen Jahren werden inzwischen die Räumlichkeiten beider Schulgebäude beansprucht.
Im Eingangsbereich der Helmbundschule empfing das Organisationsteam der Messe (Herr Müller, Herr Schill, Herr Kühner von der Helmbundschule und Herr Kranich, Herr Ströbele vom Eduard-Mörike-Gymnasium) und die Schulleiter Herr Rau, Schulleiter der Helmbundschule und Herr Mutz, Schulleiter des EMG die gut 1.000 Besucher, darunter erwartungsvolle Schüler und Eltern. Seit letztem Jahr nehmen auch die siebten Klassen der Werkrealschule und die achten Klassen der Realschule an der Veranstaltung teil.

Informationsstand der Audi AG

Eine Plattform zur Orientierung für Jugendliche
Die Berufliche Orientierung (BO) ist eine von insgesamt sechs Leitperspektiven, die fest im Bildungsplan verankert ist. „Informationen über Berufe, Bildungs-, Studien- und Berufswege“ und „Planung und Gestaltung des Übergangs in Ausbildung, Studium und Beruf“ sind Formulierungen aus der Beschreibung dieser Leitperspektive. Die Ausbildungsmesse wird beiden Bereichen gerecht, denn im Erfolgsfall folgt nach der Informationsbeschaffung die Planung u.a. in Form der Berufsberatung, die ebenfalls im schulischen Rahmen stattfindet.
Von besonderer Bedeutung sind dabei natürlich die Unternehmen und Organisationen selbst, die sich immer wieder Neues einfallen lassen, um erst einmal auf ihren Stand aufmerksam zu machen, um anschließend in ein informierendes Gespräch überzugehen. Dies meistern die Aussteller mit großem Erfolg, denn irgendeinen Zusammenhang muss es geben, wenn man sieht, wie viele bekannte Helmbundgesichter man nun hinter dem Präsentationstisch der einzelnen Aussteller sieht. Besonders auffällig ist dies bei dem Unternehmen Neumeister Hydraulik GmbH, welches bei der Suche nach geeigneten Personen vor allem regional fündig werden will, teilte Herr Spohrer bei einem Interview mit. Die Helmbundschule sei in dieser Hinsicht ihr bester Ansprechpartner. Bisher seien sie immer sehr zufrieden gewesen, fügte er hinzu. Dass der Beruf des Feinwerkmechanikers durchaus auch für Frauen interessant sein kann, bestätigte die Auszubildende Ira Schumacher, die sich im 2. Lehrjahr befindet. Ganz frisch bei dem Unternehmen Neumeister Hydraulik GmbH sind Max Hörle, Tim Greiner und Jan Wenzl, die gerade erst ihren Abschluss an der Helmbundschule gemacht und nun auch die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker begonnen haben. Auch sie sind mit ihrer Ausbildungsstätte sehr zufrieden und freuen sich schon jetzt auf die Arbeit an den Maschinen, die am Ende des ersten Lehrjahres beginnen wird. Eine Win-win-Situation sozusagen, besser könnte es nicht laufen!

Informationsstand der Bundespolizeiakademie

Bereits im dritten Lehrjahr ist der ehemalige Helmbundschüler Hannes Straub bei der Theo Förch GmbH & Co. KG. Engagiert, begeistert und motiviert führt er die Informationsgespräche mit den Jugendlichen und deren Eltern. Die Backstube Hermann Härdtner hatte sich für die Messe die Schulküche als Ausstellungs- und Vorführraum gewünscht, um den Jugendlichen den Beruf des Bäckermeisters so realitätsnah wie möglich zu präsentieren. Während der ehemalige Helmbundschüler und heutige Bäckermeister Andreas Bürger appetitliche Blätterteighörnchen in süßer und herzhafter Ausführung zum Probieren für die Besucher live buk, erklärte er das Verfahren des Tourierens, bei welchem schichtweise das Fett in einen Grundteig eingearbeitet wird. Es sei wichtig, dass die Jugendlichen über alle möglichen Ausbildungsberufe in diesem Unternehmen informiert werden, nicht nur über die klassischen Ausbildungsberufe wie Bäcker, Konditor oder Fachverkäufer, äußerte Simone Hartmann, Leiterin Unternehmenskommunikation.
Ein Qualitätssiegel erhält die Ausbildungsmesse jedoch nicht nur von zufriedenen Unternehmen und ehemaligen Helmbundschülern, die von ihrem Ausbildungsbetrieb begeistert sind, sondern auch von ehemaligen Helmbundschülern, die sich bereits zum zweiten Mal auf der Bildungsmesse für den weiteren Bildungsweg umschauen. Die Schülerinnen Laura Weiß und Anja Ehemann besuchen die zwölfte Klasse und möchten sich schon jetzt über Möglichkeiten nach dem Abitur informieren.
Die Schulleitungen beider Schularten (Herr Rau, Schulleiter der Helmbundschule, und Herr Mutz, Schulleiter des EMG) begrüßten auf einem Rundgang die Aussteller.

Informationsstand der Firma Bechtle

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. In der Aula konnten Besucher aus einem vielfältigen Angebot wählen, das dieses Jahr die Klasse R10b unter Leitung von Herrn Lohmüller organisierte.
(Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit)

Siegerehrung im Kunstwettbewerb

Am vergangenen Donnerstag versammelten sich die Klassen R6b, R9d und W10a und die Lehrerinnen und Lehrer der Kunstfachschaft Frau Mödinger, Frau Rudolf, Frau Rieger, Frau Schreiber und Herr Mayer im Musiksaal. Die Schülerinnen und Schüler wurden in der dritten Stunde aus ihrem Regelunterricht geholt. Ein besonderer Anlass sei der Grund, mehr wurde ihnen vorerst nicht verraten. Umso gespannter folgten sie den Worten des Rektors Herrn Rau, welcher in seiner Rede immer mehr über das Zusammenkommen in dieser Konstellation preisgab.
Anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums sollte neben Feierlichkeiten und Projekttagen auch etwas Bleibendes entstehen, um nach alter Tradition sichtbare Spuren zu hinterlassen. Letzten Endes war es die Kunstfachschaft, die sich im Besonderen dazu berufen sah, einen Beitrag dazu zu leisten. So entstand dort unter der Federführung von Frau Mödinger, Frau Körner und Herr Mayer ein Projekt, mit bildender Kunst das Schulhaus zu verschönern.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen! An den Projekttagen wurde die Meisterleistung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der komplette Altbau ist nicht wiederzuerkennen. An den Wänden befinden sich Kunstwerke unterschiedlichster Stilrichtungen, Inhalte und Arbeitstechniken – einfach bewundernswert.

Schulleiter Herr Rau mit den Preisträgern: 1. Preis Lisa Horch (nicht auf dem Bild), 2. Preis Tim Richter, Marie Weber und Leonie Viglianisi, 3. Preis Max Herold und deren Lehrerinnen.

Neben dem Auftragskunstwerk des Künstlers Don in der Aula findet man Kunstwerke am Treppenaufgang und am oberen Flurende, resultierend aus der Workshop-Arbeit dieses Künstlers zusammen mit Helmbundschülern. Das Thema „Jubiläum“ wurde darüber hinaus ebenso im Kunstunterricht aufgegriffen. Auch in diesem Rahmen sind richtige Meisterstücke entstanden, die heute die Flure des Schulhauses schmücken und ebenfalls eine angemessene Würdigung verdienen. Um besonders gelungene Kunstwerke auszuwählen, wurde ein Verfahren erdacht, bei dem an den Projekttagen neben der Schulleitung und der Kunstlehrer die Besucher die Rolle der Jury übernahmen. Sie wurden aufgefordert während des Rundgangs die ausgestellten Kunstwerke mit Klebepunkten zu bewerten.
Das Ergebnis dieser Bewertung lag nun am besagten Donnerstag vor und brachte die unten aufgeführten Siegerinnen und Sieger hervor, die von Herrn Rau jeweils zusammen mit ihrem Kunstlehrer auf die Bühne gerufen wurden. Nachdem sie ihren Preis entgegengenommen hatten, bekamen sie noch die Gelegenheit, kurz etwas zu ihrem Bild zu sagen. Das Bild der Schülerin Lisa Horch zum Thema „Flure der HBS“ (Zentralperspektive/Fluchtpunkt) hatte dem Publikum am besten gefallen und gewann somit den ersten Preis. Zum Schluss folgte ein Gruppenfoto der stolzen Preisträger zusammen mit ihrem Rektor Herrn Rau und der Kunstfachschaft.

Preisträger:
Platz 1: Lisa Horch (W10a) – Kunstlehrerin Frau Schreiber
Platz 2: Tim Richter, Marie Weber, Leonie Viglianisi (R6b) – Kunstlehrerin Frau Rudolf
Platz 3: Max Herold (R9d) – Kunstlehrerin Frau Rieger
(Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit)

… bunt wie Schmetterlinge – Schülergottesdienst für die neuen Fünftklässler der Helmbundschule

Der erste Schultag an der weiterführenden Schule begann für die nun ehemaligen Grundschüler am 12. September um 13.45 Uhr in der evangelischen Kirche in Neuenstadt. Herr Rau, ihr zukünftiger Schulleiter, hieß die insgesamt 126 Neulinge als Erster herzlich willkommen an ihrer neuen Schule.
Es folgte ein, wie immer, gut organisierter und ansprechender Gottesdienst, den die Gemeindereferentin Frau Wahl gemeinsam mit den Lehrerinnen Frau Lüftner, Frau Hofmann, Frau Kollmar, Frau Vogt und Frau Leuser sowie mit den ehemaligen Fünfern geplant hatte. Die inzwischen Sechstklässler konnten sich sicherlich noch ganz genau an ihre eigene Einschulung zurückerinnern und somit bestimmt auch das nachempfinden, was die künftigen Helmbundschüler in der einen oder anderen Situation dachten und empfanden.
Neben ihrem zukünftigen Schulleiter wünschte auch Frau Wahl den Fünfern für ihren nächsten Lebensabschnitt, vor allem aber für alles Neue, alles Gute und Gottes Segen.
Nachdem die Sechstklässler aus bunten Buchstaben bereits verschiedene Wörter wie beispielsweise „nie“ und „einsam“ gebildet hatten, waren sie sich alle ziemlich schnell einig darüber, dass sie für ihre Nachfolger ein viel fröhlicheres Wort aus den vorhandenen Buchstaben bilden wollen. Sie entschieden sich für das Wort „GEMEINSAM“. In ihren Fürbitten wünschten sie ihnen unter anderem, dass sie gut miteinander auskommen und dass das Wort „GEMEINSAM“ ein spürbares Gefühl für alle werden solle.
Auch Frau Lüftner, Lehrerin an der Helmbundschule in Neuenstadt wünschte den Fünfern eine gute Zeit an ihrer neuen Schule und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, darunter auch bei der Mesnerin Frau Fil und bei Frau Dehn, die den Gesang an der Orgel begleitete.
Als Begrüßungsgeschenk erhalten die neuen Schüler jedes Jahr ein kleines Andenken an ihren ersten Schultag, welches ihnen ihre Vorgänger basteln. Dieses Jahr konnten sie sich über ein Lesezeichen freuen, das sie am Ausgang der Kirche entgegennehmen durften.

Einschulung 2019

Begrüßung der Fünfer in ihrer neuen Schule
Die zweite von insgesamt drei Stationen an diesem besonderen Tag befand sich in ihrer zukünftigen Schule selbst, nämlich in der Aula der Helmbundschule. Die Aula – Der Ort, den sie künftig mehrmals täglich passieren werden und der erst dieses Jahr zum 50. Schuljubiläum mit zeitgemäßen Gemälden des Künstlers Don verschönert wurde, war jetzt überfüllt mit Kindern, die es kaum abwarten konnten zu erfahren, mit wem sie in einer Klasse sein und wen sie als Klassenlehrer oder Klassenlehrerin bekommen werden.
Herr Rau, Schulleiter der Helmbundschule ergriff als Erster das Wort, welches er an die Fünfer selbst richtete. Dabei knüpfte er an die zuvor gesprochenen Worte der Gemeindereferentin Frau Wahl an. Der Begriff „GEMEINSAM“ beinhalte auch, im Schulalltag aufeinander Rücksicht zu nehmen, vor allem dann, wenn alles neu für einen ist. Aller Anfang sei schwer, jedoch seien alle neuen Personen auch gleichzeitig Ansprechpartner, da sie letzten Endes die Helmbundschule zu dem machen, was sie ist.
Die Klassenlehrerin/ der Klassenlehrer war zunächst einmal die erste „neue“ Person, die sie kennenlernen durften, denn während die Eltern an ihrem ersten Elternabend an der Helmbundschule teilnahmen, befanden sich die neuen Helmbundschüler mit ihren Klassenkameraden und ihrer neuen Klassenlehrerin beziehungsweise ihrem neuen Klassenlehrer an Station drei – ihrem Klassenzimmer.

Klassenlehrer/innen der fünften Klassen sind:
W5a: Frau Hirmer
R5a: Frau Lintz
R5b: Herr Weinberger
R5c: Herr Wanek:
R5d: Frau Fischer

(Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit)

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