Helmbundschule Neuenstadt

14. Ausbildungsmesse „Berufe im Blickpunkt“- Ein großer Erfolg

Am Samstag, den 22.10.2022 öffneten sich die Türen des Eduard-Mörike-Gymnasiums und der Helmbundschule Neuenstadt zur alljährlichen Ausbildungsmesse „Berufe im Blickpunkt“. Aus kleinen Anfängen seit dem Jahre 2008 mit gut 20 Ausstellerinnen und Ausstellern ist daraus eine Veranstaltung mit bis zu 70 Betrieben, Einrichtungen und Organisationen aus Handwerk und Industrie, weiterführenden Schulen, Banken, Krankenkassen, Polizei, sozialen Einrichtungen, Verwaltungen und Hochschuleinrichtungen geworden, die jetzt zum 14. Male stattfand und im Umland einzigartig ist.

Informationsstand KS Kolbenschmidt GmbH

Und auch dieses Jahr nutzten wieder viele Schülerinnen und Schüler beider Schulen sowie Gäste die Gelegenheit, sich über Berufsbilder sowie Ausbildungs- und Studiengänge zu informieren und hilfreiche Denkanstöße für ihre berufliche Zukunft zu gewinnen. Für die Schülerinnen Alina und Alexandra, 15 (EMG), ist der Tag sehr interessant gewesen. Vor allem der direkte Kontakt mit Auszubildenden sowie Mitarbeitenden der Aussteller hätte sie weitergebracht, berichtet Alina. „Besonders gefiel es mir bei der SAP“, meinte Alexandra. „Ich fand es richtig gut, dass ich die Mitarbeiter an den Ständen direkt ansprechen und fragen konnte, was man bei den Berufen tatsächlich macht und wieviel man verdient.“ Wird die Ausbildungsmesse bei ihrer Berufsentscheidung hilfreich sein? Beide bejahen diese Frage: „Wir haben ja noch Zeit, aber wir haben uns bei einigen Ständen Info-Material mitgenommen. Das werden wir zu Hause nochmal in Ruhe durchlesen.“ Nicht mehr ganz so viel Zeit hat die Schülerin der neunten Realschulklasse (Helmbundschule) Lindsay, die sich in einem Jahr für ein berufliches Gymnasium, zum Beispiel dem Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (Kolping-Bildungszentrum Heilbronn) bewerben müsste. „Mich interessiert das Profilfach Psychologie. Das habe ich dann dort“. Anika aus derselben Klasse möchte lieber eine Ausbildung als Physiotherapeutin machen und deshalb die Sport- und Physioschule in Waldenburg besuchen. Die Aussteller konnten ihr alle notwendigen Informationen hierfür geben.

Organisationsteam bei Gewinnübergabe an die Schülerin Sanya durch den Versicherungsmakler Dr. Hörtkorn GmbH (https://www.dr-hoertkorn.de/meta/ausbildung-studium.html)

Auch aus Sicht der Ausstellerinnen und Aussteller gibt es Interessantes zu berichten. Herr Ritter (Ritter-Köhnlein und Kollegen GmbH) eröffnete den Besuchern einen ganz anderen Blick auf den Beruf des Steuerberaters. Hier sei man Arzt, Pfarrer, Lebensberater und Bänker – keineswegs ein langweiliges Arbeitsfeld, bei dem man nur mit Zahlen zu tun hat. Zudem ist der Beruf des Steuerberaters zukunftssicher und auch, wie viele nicht wissen, als Ausbildungsberuf möglich.
Das Organisationsteam, bestehend aus Frau Krainski, Herrn Ströbele und Herrn Kranich vom EMG sowie Frau Mödinger, Herrn Müller und Herrn Jakob (HBS), zeigte sich hochzufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass auch die diesjährige Berufsmesse wieder großen Anklang in der Schülerschaft gefunden hat. Uns ist es sehr daran gelegen, unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich bei ihrer Entscheidung für den richtigen weiterführenden Bildungsweg zu unterstützen.“ Eine Erfolgsgeschichte: Bei der Südzucker AG trafen wir die ehemalige Schülerin Tuana, die eine Ausbildung als Industriekauffrau macht und zum ersten Mal hinter der Informationstheke stand und nun diejenige war, welche die Informationen an die interessierten Schülerinnen und Schüler weitergab. Ausschlaggebend für ihre Berufswahl war das Zusammenspiel von der Bildungsmesse und der Berufsberatung durch Frau Allinger.
Ein großer Dank geht neben den Ausstellerinnen und Ausstellern auch an die Klasse R7a von Herrn Reustle (HBS) und den Leistungskurs Wirtschaft unter der Leitung von Frau Krainski (EMG), welche für die gelungene Bewirtung der Besucherinnen und Besucher sorgten.
(Bericht von Frau Khan (Öffentlichkeitsarbeit HBS), Frau Mödinger (Messeteam HBS), Herr Marker (Öffentlichkeitsarbeit EMG)

Einschulungsfeier der neuen Fünftklässler

Schülergottesdienst
Der erste Schultag an der weiterführenden Schule begann für die meisten nun ehemaligen Grundschüler am 13. September um 14 Uhr mit dem traditionellen Begrüßungsgottesdienst in der
Kirche zum Guten Hirten. Dieser stand dieses Jahr unter dem Motto „… wie ein buntes Puzzle…“.
Herr Rau, Schulleiter der Helmbundschule, ergriff als Erster das Wort und begrüßte die Neulinge und ihre Angehörigen. Nach der Begrüßung durch die Gemeindereferentin Frau Wahl folgte ein, wie immer, gut organisierter und ansprechender Gottesdienst, der u.a. von Frau Wahl, den Helmbundschülern und ihren Lehrern organisiert wurde.
Die Gedanken, Sorgen und vielleicht auch Ängste der Fünftklässler verstehen am besten diejenigen, die sich vor fast genau einem Jahr in der gleichen Situation befunden hatten. Lea, eine Sechstklässlerin, erinnert sich noch gut an ihre Gedanken und Fragen, die sie den Neuankömmlingen mitteilte. Finde ich mich in der neuen Schule zurecht? Werde ich neue Freunde finden? Werde ich in der neuen Klasse gut klarkommen? Sind die Lehrerinnen und Lehrer nett? Fragen, die eine (zweite) Einschulung eben so mit sich bringt.
Zusammen mit den Lehrkräften der fünften Klassen formulierten die Sechstklässler Fürbitten an Gott, in welchen sie Gott u.a. darum bitten, zu einer guten Gemeinschaft zu werden, in der jeder sein Talent (aber auch seine Schwächen) zeigen kann.
Getreu dem Motto bildeten die Sechstklässler mit Puzzlestücken ein Herz, um das zu verbindlichen, was ihre Lehrerin Frau Kollmar beschrieb. Jeder käme mit seinen eigenen Fragen, Stärken, Schwächen, Wünschen und Ideen, jeder bringe seine persönlichen Fähigkeiten und Talente mit, jeder könne etwas anderes, sei unverwechselbar und einzigartig. Dies zusammen ergebe etwas ganz Besonderes.

Sechstklässler bilden aus Puzzlestücken ein Herz
Die Sechstklässler bilden aus Puzzlestücken ein Herz

Bis jeder seinen Platz im Klassenpuzzle gefunden hat, könne es zu Beginn etwas turbulenter zugehen, da unterschiedliche Menschen zusammenkommen, schilderte die Gemeindereferentin Frau Wahl. Sie forderte die neuen Klassen dazu auf, zu überlegen, welches Bild die Klasse abgeben möchte und jeder Einzelne solle sich Gedanken machen, wo in diesem Klassenbild das persönliche Puzzlestück seinen Platz hat. Sie wünschte den Fünftklässlern, dass sie sich selbst und ihre Rolle im Ganzen immer besser kennenlernen.
Als kleine Erinnerung an diesen besonderen Tag erhielt jeder Schüler ein Puzzlestück am Ausgang. Mit diesem machten sie sich anschließend auf den Weg in ihre neue Schule.
Ein besonders großer Dank für den gelungenen Gottesdienst geht an die Gemeindereferentin Frau Wahl, die Schüler der Jahrgangsstufe 6 und deren Lehrerin Frau Kollmar, außerdem an Frau Hofmann, Frau Bauer und Frau Vogt (auch Gesang), Herrn Wanek (Gitarre) und Luca Brotz, Mara Schmidt, Miriam Bartsch (Musikbeitrag unter Leitung von Frau Berkefeld).

Begrüßung der Fünftklässler in ihrer neuen Schule
In der Aula begrüßte Herr Rektor Rau die Schüler und hieß sie an ihrer neuen Schule willkommen. In seiner Begrüßungsrede ermutigte er die Neuankömmlinge dazu, keine Angst vor dem Neuen zu haben, auch wenn sie an der Helmbundschule vorerst wieder die „Kleinen“ sind. Es gäbe für die vielen Fragen genügend Ansprechpartner. Zu diesen zählten selbstverständlich die Klassenlehrkräfte sowie die Schulsozialarbeiterinnen. Frau Genz, die manchen vielleicht bereits bekannt war, ist seit diesem Schuljahr als Schulsozialarbeiterin an der Helmbundschule tätig. Mit dem Appell: „Werdet ein Teil unserer ganzen Schulgemeinschaft“ beendete Schulleiter Rau seine Rede an die Neuankömmlinge.

Begrüßung durch Herrn Rektor Rau in der Aula
Begrüßung durch Herrn Rektor Rau in der Aula

Es folgte der sichtlich spannendste Teil für die Schüler – die Aufteilung auf die Klassen! Nach Aufrufen durch die Klassenlehrer war man sich nun endlich sicher, dass man mit seiner besten Freundin oder seinem besten Freund in einer Klasse war. Während die neuen Fünftklässler ihre erste gemeinsame Zeit mit ihrem Klassenlehrer in ihren Klassenzimmern verbrachten, wurden den Eltern klassenweise anstehende Termine und allgemeine Informationen im Rahmen einer ersten „Klassenpflegschaftssitzung“ durch die Schulleitung mitgeteilt.

Während der Veranstaltung bewirtete die Klasse R10c unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Wild.

Klassenlehrer/-innen der fünften Klassen sind:
W5a: Frau Fendler, R5a Frau Bauer, R5b Frau Rieger, R5c Frau Leuser, R5d Herr Baumann
(Bericht von Saiqah Khan, Öffentlichkeitsarbeit)

Ausflug nach Wissembourg (Frankreich)

Eindrücke aus mehreren Berichten der ehemaligen 9. Klasse:

Am 21. Juli 2022 unternahmen alle Schülerinnen und Schüler des
Französischunterrichts einen Tagesausflug nach Frankreich. Unser Ausflug war ein
großes Highlight, in all den Jahren Französischunterrichts, die wir hatten. Voller
Freude und Motivation sind wir, die 7., 8. und 9. Klässler, in Begleitung von Frau
Lüftner und Herrn Müller am Morgen losgefahren. Der Ausflug war für mich
persönlich etwas sehr Schönes. Ich habe mich sehr gefreut, da es einer der ersten
richtigen Ausflüge nach Corona war. Um 8:30 Uhr war die Abfahrt mit dem Bus.
Wissembourg ist eine Stadt in der Nähe der Grenze, daher hat die Fahrt nicht mehr
als zwei Stunden gedauert. Dort um ungefähr 10:30 Uhr angekommen, sind wir
zuerst eine kleine Runde durch die Stadt gelaufen. Am Anfang sind wir mit der
ganzen Gruppe ein wenig durch die Stadt gelaufen und ich fand sie sah so
französisch, schön und cool aus. Im Zentrum hat unsere Stadtrallye angefangen, es
haben sich Gruppen gebildet und alle waren bis 13:00 Uhr in der Stadt unterwegs.

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Obwohl wir mittlerweile nun auch schon in die 10. Klasse gehen, war es für uns
trotzdem eine kleine Herausforderung unseren eigenen Schatten zu überwinden und
unser Französisch anzuwenden. Doch durch das tolle Miteinander hat man sich
gegenseitig geholfen und wir konnten somit die Aufgaben in unserer Stadtrallye
erfolgreich beantworten und sogar auf Französisch Spezialitäten wie z. B. Croissants
oder Pains au Chocolat bestellen. Wir gingen sogar in einen kleinen Supermarkt, wo
wir ein sehr nettes Gespräch mit einem älteren Mann hatten. Obwohl wir nicht alles
perfekt sagen und verstehen konnten, haben wir trotzdem kommunizieren können.
Wir versuchten mit Handbewegungen und gegenseitigem Helfen dem Mann zu
erklären, aus welchem Grund wir hier seien. Wir gaben unser Bestes und das war
mir echt eine Lehre, was man mit Mimik und Gestik alles schaffen kann. Nicht nur
das, ich habe die anderen aus Französisch auch besser kennen lernen dürfen und
vielleicht auch meine Französisch-Skills ein wenig verbessert. Um 13:00 Uhr haben
wir uns alle im Zentrum getroffen und sind dann zurück zum Bus gelaufen. Dort
haben wir an dem Flüsschen Lauter gemeinsam gepicknickt. Um 14:00 Uhr ging es
weiter. Mit neuer Kraft erkundeten wir erneut ganz entspannt die Stadt, machten
Fotos, besuchten den örtlichen Supermarkt und das Eiscafé. In Wissembourg gab es
so einige Leckereien, die man probieren konnte, wie z. B. Macarons. Um 16:00 Uhr
mussten wir auch wieder nach Hause fahren. Was auf jeden Fall klar ist, ist, dass wir
alle eine wunderschöne Zeit in der schönen kleinen Stadt Wissembourg hatten und
wir uns schon sehr auf den nächsten Ausflug mit den Französischklassen freuen.
Auch wenn es nur ein Tag war, hat mir der Tag super gut gefallen.

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Eindrücke der ehemaligen Siebtklässler:

„Es war eine Altstadt mit vielen kleinen Läden und alten Häusern. Zwischen den
ganzen Häusern ging ein kleiner Fluss entlang und das Rathaus stand am
Stadtplatz.“

„Wir waren an sehr vielen Sehenswürdigkeiten, aber am schönsten fand ich das
Office de tourisme und den Quai Anselmann.“

„Als wir durch die Stadt gelaufen sind, ist mir aufgefallen, dass es dort noch ältere
Häuser gibt und durch die Stadt fließt ein kleiner Bach. Die Stadt ist sehr schön und
romantisch, aber klein.“

„Wir sind dann am Rathaus angekommen; auf dem Weg dorthin sind wir auf einer
ganz interessanten Straße entlang gegangen, also sie war groß und in der Mitte floss
ein kleiner Fluss, und an manchen Stellen gab es kleine Brückchen.“

„Um 13:00 Uhr haben wir uns vor dem Rathaus getroffen. Das Rathaus ist sehr groß.
Dort ist auch die französische Flagge aufgehängt.“

„In einem Süßwarengeschäft habe ich mir Macarons gekauft. Die waren sehr lecker.“
„Mir ist etwas in Frankreich aufgefallen: Die Franzosen arbeiten nicht viel mit Salz,
denn wir haben Chips probiert und Pommes gekauft und die waren ungesalzen und
ohne Soße. Ich hatte ein bisschen einen Kulturschock. Aber sonst war es sehr schön
dort.“

„Dann gab es eine kleine Pause und wir picknickten alle zusammen, was sehr toll
war.“

„Danach durften wir endlich für die letzten zwei Stunden ohne Aufgaben durch die
Stadt gehen. Auf den Moment hat jeder gewartet. Da wollte meine Gruppe zu
McDonald´s gehen, aber wir hatten es nicht mehr geschafft, also sind wir in den
«Lidel» rein und da fand ich heraus, dass nur die Deutschen Pfand haben.“

„Dann holten meine Gruppe und ich ganz viele Sachen, z. B. Süßigkeiten, Baguettes
und Seifen.“

„Ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn wir noch einmal die Chance haben, nach
Frankreich zu reisen.“

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